Ursula BRUCK    -     Eik BREIT   -    Georg GRÖCHENIG

.... und Wolfgang "Bamschabl" KATZER

in

 

 Ein heiteres Trauerspiel als turbulente Komödie von Ephraim Kishon

in der deutschsprachigen Fassung von Friedrich Torberg

 musikalische Leitung & Begleitung: Wolfgang Katzer  

Bühne: Georg Gröchenig

Kostüme: Eva Weutz

Regieassistenz: Anna Allgäuer 

Regie: Siegfried Galler  

Eine Produktion von "Komödie im Park" -  Uwe Hölzl 

 Das Stück:    

  Romeo und Julia sind das wohl berühmteste Liebespaar der Welt.  

   Was wäre wohl aus ihnen geworden wären sie am Leben geblieben, fragte sich der israelische Erfolgsautor Ephraim Kishon und beantwortete die Frage mit einem Stück. Man stelle sich vor, Julia wäre rechtzeitig erwacht und hätte Romeo an seinem Selbstmord gehindert.  

Ein wahres Happy-End?                                                                                                                                           Wohl kaum.  

    30 Jahre später leben die beiden gemeinsam zurückgezogen in einer verkommenen Wohnung. Von der Glut ihrer einstigen Liebe und Leidenschaft ist nicht ein Funke übrig geblieben. Romeo und Julia öden sich nur noch an. Ignoranz, Streitereien und sogar Mordgelüste bestimmen ihren Alltag. Zu allem Überfluss müssen sie sich mit der heftigst pubertierenden 14-jährigen Tochter Lucretia herumschlagen. Erzürnt über den Lebenswandel seines größten Liebespaares steigt William Shakespeare aus dem Grab, um Romeo und Julia zur Vernunft zu bringen. Tochter Lucretia verliebt sich in den unentwegt dichtenden „Willie“ und die beiden wollen in die Welt hinaus ziehen um zu erfahren, was Liebe ist. Womit Romeo aber gar nicht einverstanden ist: „Kommt nicht in Frage. Vergiss nicht, dass der Kerl deine Mutter und mich beinahe umgebracht hat!“. Um sein Werk zu vollenden will Shakespeare Romeo und Julia abermals in den Selbstmord treiben. Doch die halten ihren Schöpfer zum Narren....

    Uraufgeführt wurde das Stück im Jahre 1974 im Nationaltheater Tel Aviv und im selben Jahr konnte auch bereits die von Friedrich Torberg kongenial übersetzte deutschsprachige Version im Züricher Schauspielhaus erstmals aufgeführt werden. Starke komödiantische Aspekte ergeben sich unter anderem durch die schon vom Autor geplante Besetzung mit nur 3 Darstellern, die mit Doppel-, bzw. Dreifach-Rollen besonders gefordert werden.

    Das Stück wird auch durch zahlreiche Zitate aus Shakespeare-Originalen bereichert (nicht nur aus Romeo und Julia), deren kunstvolle Einarbeitung die umfassende Textkenntnis Ephraim Kishons zeigt.

Das Ensemble: 

 URSULA BRUCK  ................................ Julia, Tochter Lucretia, Amme 

Geboren  in Graz und ausgebildet am Franz-Schubert-Konservatorium in Wien hat  die äußerst vielseitige Schauspielerin unzählige Bühnen bespielt:  Theater der Jugend Wien, Kammerspiele Wien, Stadttheater Klagenfurt,  Studiobühne Villach, Next Liberty und Schauspielhaus Graz, Kleine  Komödie Graz, Theater im Keller und.. und… und… – bis sie schließlich  beim renommierten Grazer Kabarettensemble „Die Grazbürsten“ landete, wo  sie von 2000 bis 2010 auch ihre humoristischen und gesanglichen  Qualitäten unter Beweis stellen konnte.

 
 


EIK BREIT  ........................................................ Romeo, Pater Lorenzo 

Geboren  in Niederösterreich, seit 25 Jahren Wahlgrazer, kann er auf eine  durchaus abwechslungsreiche Karriere blicken: als Gründungsmitglied,  Bassist, Sänger und Parodiespezialist der EAV, der bis dato  erfolgreichsten deutschsprachigen Band aus Österreich, erlebte er  eindrucksvolle Höhenflüge, um dann 1995 mit der Austropop-Ikone Wilfried  das A-capella-comedy-Ensemble „4Xang“ zu gründen und nahezu sämtliche  Kleinkunstbühnen in Österreich und Süddeutschland zu bespielen. Nach einem  mehrjährigen Abstecher als Intendant des Grazer Jazzsommers ist er nun  recht erfolgreich als Schauspieler und Sänger bei Theater und Kabarett gelandet.

  

    

GEORG GRÖCHENIG     ...................................... William Shakespeare 

Aus Wien, wo er geboren und aufgewachsen ist, nach Graz emigriert, konnte er sich sehr bald in der dortigen freien Theaterszene nicht nur als Schauspieler etablieren sondern auch als gefragter Bühnenbildner. Theater im Keller, Volkstheater, Theater im Sensenwerk, Musiktheater Graz sind nur einige der vielen Stationen, wo er oft in beiden Funktionen tätig war. Auch die Kinder- und Jugendarbeit, die er seit Jahren in einem eigenen Verein praktiziert, ist ihm ein Anliegen.

   

     

WOLFGANG KATZER       .................................. musikalischer Begleiter 

Bekannt wurde der geborene Mödlinger als längere Hälfte des Musikkomiker-Duos „Muckenstruntz & Bamschabl“, mit dem er 36 Jahre lang bis zum Tod seines Partners in ganz Europa unterwegs war, unzählige Film- und TV-Auftritte absolvierte. Mit seinem Soloprogramm ist er zur Zeit wieder auf vielen Bühnen zu sehen, wo er als ausgebildeter Jazz- und Klassikpianist nicht nur seine Qualitäten als Entertainer und Komiker sondern auch seine musikalischen Fähigkeiten beweisen kann.                                                                                                                    web:      www.wolfgangkatzer.at

      

 

 

 

SIEGFRIED GALLER     ..........................................................Regisseur

Der gebürtige Steirer ist seit seiner frühen Jugend- und Schulzeit mit dem Theatervirus infiziert. Nach verschiedenen Schul- und Laientheateraufführungen konnte er auch seine Ausbildung zum professionellen Schauspieler erfolgreich abschließen. Durch seine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Theater war auch der Weg zur Regie nicht mehr weit, mittlerweile kann er auf über 100 Theaterproduktionen zurückblicken, an denen er als Schauspieler oder Regisseur beteiligt war. Nach seiner erfolgreichen Regie bei „Sonny Boys“ in Bad Gleichenberg 2010 kommt heuer die Fortsetzung seiner Arbeit.